Zeitz

Der Landesverband und die Glück-Auf-Tour stellt sich vor - Altbergbau in Mitteldeutschland

Zeitz

Schwarzes Gold und rote Erde

Das Gebiet Zeitz wird seit dem 18. Jahrhundert durch den Braunkohlenbergbau landschaftlich und industriell geprägt.

Der „Mondsee“ im Freizeitpark Pirkau entstand durch Rekultivierung des ehemaligen Tagebaues Pirkau. Durch Flutung wurde ein Naherholungszentrum mit Badestrand zwischen den Städten Hohenmölsen und Zeitz geschaffen.

Im Tagebau Profen werden durch das Unternehmen MIBRAG jährlich bis 10 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert. Der Aussichtspunkt an der „Grünen Magis­trale“ zwichen Profen und Theißen bietet einen guten Einblick in das neu erschlossene Abbaufeld Schwerzau.

Vom Tagebau Vereinigtes Schleenhain werden vom gleichen Unternehmen jährlich mindestens 10 Mio. t Rohbraunkohle in das Kraftwerk Lippendorf geliefert.

Die 1889 erbaute Brikettfabrik Herrmannschacht bei Zeitz ist die einzig erhaltene der ersten Generation und somit älteste Brikettfabrik der Welt. Seit 2004 wächst hier ein kleiner „Braunkohlewald“ mit tertiären Vorgängern verwandten Pflanzen. In der westlich der Bundesstraße B 91 liegenden Ortsmitte der Gemeinde Bad Deuben befindet sich das Bergbaumuseum Deuben. Es zeigt die einzige Modellsammlung zum Thema „Braunkohlenbergbau im südlichen Sachsen-Anhalt“, einen ausgebauten Tiefbaustollen, einen Abbauort und eine Kettenbahn sowie auf einer Freifläche verschiedene bergbautypische Geräte.

Tipps:

  • „Straße der Romanik“: Dom und Schloss Zeitz
  • „Unterirdisches Zeitz“ – ein mittelalterli­ches unterirdisches Stollensystem zur Lagerung von Bier.

Fotosammlung:

Freizeitpark Pirkau (ehem. Tagebau Pirkau)

Tagebau Profen

Brikettfabrik Herrmannschacht Zeitz

Bergbaumuseum Deuben